Behinderte Kinder

Maria

Da wir entschieden hatten, in Zukunft auf die Unterstützung von Einzelpersonen zu verzichten, fördern wir aktuell nur noch zwei Kinder. Im Januar 2010 sprach uns ein Lehrer der „Las Minas“ - Schule auf den tauben Josué Andres Gonzales Reyes und die fast erblindete Maria Fernanda Gutierrez Tigua an. Die beiden Kinder sind, Stand 2013, 12 Jahre bzw. 11 Jahre alt und konnten wegen ihrer Behinderung nicht dem Unterricht folgen. Sie waren in ihrer geistigen Entwicklung entsprechend zurück geblieben. Wir organisierten und finanzierten sofort die medizinische Untersuchung der Kinder durch Fachärzte.

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Josué Adres Gonzales Reyes

Jetzt besucht Josué auf Kosten der Stiftung zweimal pro Woche die Melvin Jones–Behindertenschule. Die seit 2010 erzielten Fortschritte sind beeindruckend. So berichtet Jaime Garcia im November 2012: „Josué Andres entwickelt sich weiterhin sehr gut und wir sind ganz begeistert von den Fortschritten. Er ist in der Lage, vollständige Sätze zu bilden und ein einfaches Buch zu lesen. Während unseres Besuches in der Melvin Jones–Schule trafen wir auch die Mutter, die Josué vorbildlich unterstützt. Von ihr erfuhren wir, dass Josué nicht mehr in die Las Minas-Schule geht, weil der Vater seine Arbeit in Libertad verloren hat. Sie sind jetzt nach San Vicente umgezogen, wo Josué die Grundschule besucht. Jetzt fährt er mit seiner Mutter zweimal pro Woche jeweils 1,5 Stunden einfache Fahrt per Bus zur Sprach- und Psychotherapie in die Melvin Jones-Schule. Laut Schulleiterin verpassen sie nie den Unterricht und sind immer pünktlich“.

Zu Maria Fernanda berichtet Jaime Garcia im November 2012: „Maria Fernanda wurde wieder vom Optiker untersucht. Er bestätigte, dass sich ihre Augen weder verschlechtert noch verbessert haben. Wir kauften ihr wieder eine neue Brille, weil die alte sehr verkratzt war, und außerdem Augentropfen für die nächsten Monate. Maria Fernanda besucht jetzt die 3. Klasse und kommt gut im Unterricht mit. Sie sitzt in der Klasse ganz vorne und die Lehrer bestätigten, dass sie gute Fortschritte macht. Die Mutter achtet jetzt auch endlich darauf, dass ihre Tochter regelmäßig die Hausaufgaben macht. Maria Fernanda trägt die Brille ständig, nur nicht beim Schlafen. Sie müsste eigentlich schon in der 5. Klasse sein. Da sich aber vorher niemand um ihre Sehschwäche kümmerte, hat sie wertvolle Zeit verloren. Seit sie die Augentropfen nimmt und ihre Brille trägt, entwickelt sie sich ganz normal“.