Behindertenschule „Melvin Jones“

Melvin Jones Schule

Diese Schule und Therapieeinrichtung für aktuell 162 Kinder und Jugendliche liegt in der Peripherie der Küstenstadt Salinas. Sie wurde überwiegend mit Spenden aus Deutschland erbaut. Die individuellen Fähigkeiten sollen in der Schule soweit gefördert werden, dass die Behinderten in der Lage sind, das Leben in ihren Familien besser zu bewältigen und eventuell sogar einfache Berufe zu erlernen. In der „Melvin Jones“-Schule gibt es dafür einen Friseursalon, eine Handnäherei und eine Schleiferei für Tagua, auch pflanzliches Elfenbein genannt. Die finanzielle Unterstützung der Schule durch den Staat ist laut Schulleiterin bei weitem nicht kostendeckend, fließt angeblich sehr unregelmäßig und die Beantragung ist mit einem Übermaß an Bürokratie verbunden. Für die Behandlung der Kinder müssen Eltern und andere Kostenträger aber auch bezahlen.

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Die THOMAS ENGEL-Stiftung trägt seit etwa drei Jahren die Kosten für die erfolgreiche Behandlung des hörgeschädigten Jungen Josué Andres Gonzales Reyes. Er besucht die Einrichtung an zwei Nachmittagen pro Woche und ist inzwischen in der Lage, dem Unterricht in der „Las Minas“- Schule einigermaßen zu folgen. Ende 2012 beglichen wir eine Rechnung über  n u r  US-Dollar 181,-- für die Monate März bis November 2012. Wir haben beschlossen, die „Melvin Jones“- Schule spätestens ab 2013 mit mindestens US-Dollar 2.000,-- pro Jahr zu unterstützen, weil wir sie für absolut förderwürdig halten.

Zuletzt bat uns die Schulleiterin noch um die Finanzierung eines Beckens für Hydrotherapie. Sie hält eine solche Einrichtung für sehr hilfreich und wichtig, vor allem um die Motorik von körperlich Behinderten zu verbessern. Da sich die Kosten aber auf bis zu US-Dollar 20.000,-- belaufen können, haben wir das Projekt wegen unseres Engagements in Swasiland vorläufig zurückgestellt.